Pilze sind wahre Wunder der Natur

Optisch vergleichsweise unscheinbar sind Pilze einzigartige Lebewesen, die eine überraschende Vielfalt an Leistungen hervorbringen. Beispielsweise ist der Hallimasch wohl zugleich das älteste und das größte Lebewesen auf dieser Welt. So soll ein einziger Hallimasch samt seiner Kolonie unvorstellbare 6 Quadratkilometer groß und etwa 2.500 Jahre alt sein. Das hohe Alter verwundert bei näherer Betrachtung nicht. Die Hyphen, die fadenförmigen Zellen der Pilze, können generativer Natur sein. Das bedeutet unter anderem, dass sie reproduktive Strukturen bilden können. Aus diesen Zellen besteht bei vielen Arten der gesamte Pilz, vom Myzel bis zum Fruchtkörper.

Der Pilz als Wachstumsgigant

Weitere Höchstleistungen erbringen die Pilze während des Wachstums. Das kann jeder, der selbst Champignons züchtet, bestätigen. Es gibt Pilzarten, die es bis zu einem Kilometer Wachstum täglich schaffen. Kein Wunder, dass Pilze heute nicht mehr aus unserem Alltag fortzudenken sind. Das klassische Beispiel Penicillin, aus Pilzen gewonnen, wird ergänzt durch die Hefe zum Backen, für die Wein- und Bierherstellung. Weder leckeren Emmentaler noch herrlichen Camembert wären ohne Pilze denkbar. Die Küche Asiens müsste ohne Pilz ohne die Sojasoße auskommen. Und wer kennt nicht den Trüffel und die bekannten Berichte über die Suche nach ihm mit Schwein und Hund?

Pilze sind ökologisch wertvoll

Die Bedeutung von Pilzen für die Umwelt kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. So verwerten sie die Abfälle der Natur zu Nährstoffen und zu Humus, damit neues Wachstum eine Grundlage hat und einsetzen kann. Sie werden auch – neben der Nahrungsmittelindustrie – als natürliches Mittel zum Pflanzenschutz als Stärkungs- und Abwehrmittel gegen Erkrankungen eingesetzt, als Vitalpilze wie http://www.vitalpilze-naturheilkraft.de/ sehen kann. Pilze sind auch mutige Eroberer, die viele verschiedene Lebensräume für sich gewinnen und besiedeln und sie auf diese Weise auch für andere Lebewesen nutzbar machen. Auf der Welt gibt es schätzungsweise 1,5 Millionen verschiedene Pilzarten. Von diesen sind etwa 100.000 bestimmt. Insofern sind die Höchstleistungen, die wir bisher von den Pilzen kennen, vielleicht nur der Anfang von weit größeren Leistungen und Phänomenen.

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