Sandburg bauen

Viele Familien lieben es in ihrem Urlaub ans Meer zu fahren oder zu fliegen. Und manchmal ist tatsächlich das einzig Aufregende und Neue das Meer, welches für Abwechslung sorgt. Das liegt dann meist daran, dass die unmittelbare Umgebung des Urlaubsortes über keinen besonderen Reiz verfügt. Die Landschaft nicht zum Wandern, Anschauen und Entdecken einlädt, da sie karg, trostlos und völlig unspektakulär ist. Nicht besonders schön ist auch, wenn es keine größere Stadt, Geschichtsträchtiges oder irgendwelche Sehenswürdigkeiten in der Nähe des Urlaubsortes gibt, dann kann der Urlaub schnell mal zur Belastung werden. Denn wer hat schon wirklich dauerhaft Spaß daran, nur am Strand herumliegen zu können und im Meer zu baden. Das mag die ersten Tage eines 14-tägigen Urlaubes ganz nett sein, aber irgendwann kehrt die Langeweile ein. Und gerade wer mit Kindern reist, weiß dass die Kleinen immer Aktion und Abwechslung brauchen.

Eine tolle Abwechslung für den Strand und eine große Herausforderung an Geduld und Kreativität ist das Bauen einer Sandburg. Ihre Kinder werden begeistert sein vom Sandburg bauen und sind so über Stunden ausgelastet und beschäftigt, während sie sich zu wahren Architekten und Bauherren, deren Kreativität keine Grenzen gesetzt sind, entwickeln.

Am Meer sind die Vorraussetzungen für das Bauen einer Sandburg nahezu perfekt. Alle Baustoffe, wie reichlich Sand und Wasser sind schon Vorort. Der Sand muss mit reichlich Wasser zu einem geschmeidigen, formbaren Baustoff vermengt werden. Da man ständig Wassernachschub benötigt, bietet es sich an, direkt einen kleinen Graben vom Meer bis zur sogenannten Baustelle zu legen, um den dauerhaften Wasserzufluss zu gewährleisten. Wenn Sie Sandkasten-Spielzeug, wie Schippen, Eimerchen und Förmchen, dabei haben oder besorgen können, wäre es ideal. Ein Messer zu haben, wäre auch nicht schlecht. Aber es tun auch Alltagsgegenstände, wie Löffel, Tassen oder Becher, aber selbst die eigenen Hände sind das beste Bauwerkzeug.

Es bedarf keiner ausgeklügelten Bauplane, sondern lassen Sie einfach Ihre Fantasie und die Ihrer Kinder mit in die Erbauung der Sandburg einfließen. Schaffen Sie ein einzigartiges Kunstwerk, auf das Sie und Ihre Kinder mächtig Stolz sein werden.

Erschaffen Sie als erstes eine stabile, glatte Grundfläche, das sogenannte Fundament. Füllen Sie jetzt Ihre Becher oder was auch immer Sie zur Verfügung haben, mit Sand. Den Sand im Becher schön festklopfen und dann stürzen. Aus den aus Eimern gestürzten größeren Sandgebilden, kann man nun die einzelnen Burggebäude und Nebengebäude formen und mit Fenstern oder spitzen Dächern versehen. Der nasse Sand lässt sich in jede erdenkliche Form bringen. Mit einem Messer oder auch einem Stock kann man noch zusätzlich Tunnel und Unterführungen anlegen. Die Burgmauern, die die Sandburg umgeben, sollten wie bei einem Burgwall üblich nach oben hin spitz zulaufend sein. Vielleicht versehen Sie Ihre Sandburg auch noch mit einer selbst kreierten Murmelbahn, dass bringt noch zusätzlichen Spielespass. Nachdem die Burg steht, machen Sie sich mit Ihrer Familie auf, den Strand nach Muscheln und schönen Steinen zu suchen. Mit den Fundstücken können Sie nun Ihre Burg nach Herzenslust dekorieren. Als Flagge, wie bei einer Burg üblich, kann ein an einen Stock geknotetes Taschentuch dienen. Jetzt ist es vollbracht!

Sandburg bauen, nicht nur ein toller Freizeitspaß am Strand, sondern auch im heimischen Sandkasten oder Spielplatz. Probieren Sie es einfach mal aus. Viel Spaß!

Kommentare (1)

  1. Sandburgen bauen fanden wir schon als Kinder toll. Aber inzwischen bauen wir immer größere und schönere Burgen, um die es dann echt schade ist. Auf jeden Fall macht es aber immer viel Spaß, auch wenn die Burg bald wieder weg ist.

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