Prenzlau

Die grüne Stadt am Uckersee – Prenzlau – Gesichter einer Stadt

Die grüne Stadt, die Kreisstadt Prenzlau, gilt als Zentrum der Uckermark und liegt im Bundesland Brandenburg. Die Marienkirche ist das unverwechselbare Wahrzeichen der Stadt Prenzlau. Die wunderschöne Stadt in der Uckermark ist idyllisch am Uckersee gelegen. Der Uckersee lädt zu Wassersport-Aktivitäten, die Uckerseepromenade zu erholsamen Spaziergängen oder zu einer Radtour rund um den Uckersee ein.

Das Prenzlauer Stadtwappen ist von Silber und Rot geteilt. Im oberen Teil ist ein goldbewehrter roter Adler mit einem über den Kopf gestülpten goldenen Spangenhelm. Auf dem sich ein roter Flug befindet. Der untere rote Teil zeigt einen, auf blauen Wellen schwimmenden, silberner Schwan.

Prenzlau liegt etwa 100 km nördlich von der Hauptstadt Berlin und zirka 50 km westlich von der polnischen Stadt Stettin. Die Stadt Prenzlau bildet den historischen Mittelpunkt der Uckermark. Die Stadt ist am größten See der vielen Uckermärkischen Seen, dem Unteruckersee, gelegen. Hier verlässt der Fluss Ucker den Unteruckersee auf dem Weg nach Norden zum Stettiner Haff.

Der Prenzlauer Bahnhof ist seit dem Jahr 2007 an das Eurocitynetz angeschlossen und sorgt so für direkte Verbindungen zum Beispiel nach Prag und Wien. Im Ortsteil Dedelow gibt es einen Flugplatz mit festen Betriebszeiten für den Sonderlandeplatz.

Prenzlau ist Ursprung vieler berühmter Söhne und Töchter, wie zum Beispiel:

Der Leichtathlet Frank Wartenberg, der damals für die DDR an den Olympischen Spielen 1976 in Montreal teilnahm, gewann die Bronzemedaille im Weitsprung. Wegen einer Verletzung konnte er sich leider für die Olympischen Spiele in Moskau im Jahre 1980 nicht qualifizieren. Der Olympiamedaillengewinner nahm im Jahr 1977 die Mittelstreckenläuferin Christiane Stoll zur Frau. Christiane Wartenberg wurde 1980 in Moskau Olympiazweite im 1500-Meter-Lauf und holte die Silbermedaille für die DDR. Frank Wartenberg wurde von Siegfried Just beim SC Chemie Halle trainiert.

Die Leichtathletin Christiane Wartenberg, geborene Stoll, gewann bei der Olympiade 1980 die Silbermedaille für die DDR. Sie wurde Olympiazweite über 1500 Meter bei den Olympischen Sommerspielen. Mit einer Zeit von 3:57,71 Minuten erzielte sie DDR-Rekord. Diese Zeit war bis Stand Ende 2006 gültiger Deutscher Rekord. Christiane Wartenberg wurde von Walter Gladrow beim SC Neubrandenburg trainiert, der Verein für den sie auch startete. Ab 1976 war das der SC Chemie Halle unter dem Trainer Bernd Lansky.

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